BMW i
Project i

BMW i
Project iseit 2012

Alle paar Jahrhunderte mal erfindet sich ein Automobilkonzern neu. Was geschieht, wenn es geschieht? In aufrichtiger Ehrfurcht vor der Ingenieursleistung hat die Kommunikation das Revolutionäre in die Realität zu holen. Also das Ufo landen zu lassen.

Jeder Automobilkonzern verstärkt heute seine Flotte – elektrisch. BMW geht von Anfang an weiter: rüstet nicht auf, sondern denkt neu, dekonstruiert das Auto an sich. Seit 2007 arbeitet das „Team i“ daran, die Vision einer nachhaltigen individuellen Premium-Mobilität zu verwirklichen. In jedem Detail. Schon vor Produktionsbeginn ist Kennern klar: Die Marke BMW i wird den automobilen Paradigmenwechsel einleiten. Serienmäßig.

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Doch auch der Konsument muss das Auto neu denken lernen. Die kommunikative Herausforderung: Muster aufbrechen, die sich über 125 Jahre verfestigt haben, Vertrauen aufbauen und unverbindliche Neugier in Bereitschaft verwandeln. Anfang 2012 übernimmt Dorten die Rolle der weltweiten Leadagentur für BMW i. Definiert und realisiert den globalen Markenauftritt der Elektrosubmarke.

Gemeinsam mit BMW entwickeln wir Schritt für Schritt den Charakter der jungen Marke. Bereits zwei Jahre vor Produkteinführung bereiten wir die Öffentlichkeit auf das Thema Elektromobilität vor, beleuchten es aus den verschiedensten Perspektiven. In unzähligen Motiven – geshootet in München, London, Miami, Los Angeles und San Francisco – brechen wir die artifizielle BMW-Bildwelt auf und zeigen die „i“s in ihrer natürlichen Umgebung. Immer mitten im Geschehen.

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Headlines und Copytexte bringen auf den Punkt, was Elektromobilität ausmacht. Gemeinsam mit vielen Partnern und Dienstleistern entwickeln wir Printanzeigen und produzieren Billboards für New York, London und München. Wir drehen einen TV-Commercial mit 200 Statisten, zwei automobilen Hauptdarstellern und einem Helikopter in Chicago. Und bannen Vorfreude auf Film.

Die Kampagne erreicht internationale Meinungsführer und positioniert BMW i als Vorreiter der nachhaltigen Mobilität. Die Zahlen sprechen für sich: Rund 10.000 Bestellungen für den BMW i3 bereits kurz nach seiner Präsentation. Der i8 ist schon vor Verkaufsstart ausverkauft – für über ein Jahr. Fortsetzung folgt.

thebmwi3experience.com

BMW Art Journey

BMW Art Journeyseit 2014

Ein Autobauer will dem Sponsoring einen Dimensionssprung verschaffen. Eine Aufgabe wie geschaffen für Dorten. Mit der BMW Art Journey leistet die Marke erneut einen eigenständigen Beitrag zur Kunst der Gegenwart. Und positioniert sich als relevanter Akteur an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft.

Der Anspruch an außergewöhnliche Kultur-Engagements bleibt das verbindende Element zwischen BMW und Dorten. Nach dem beispiellosen Art Guide – dem Reiseführer für Kunstinteressierte – folgt mit der BMW Art Journey in Kooperation mit der Art Basel das Format der Künstlerreise selbst.

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Von Albrecht Dürer bis Marcel Duchamp und Joseph Beuys begaben sich von jeher herausragende Künstler auf den Weg in die Fremde. BMW und Art Basel interpretieren mit der BMW Art Journey das Motiv der Künstlerreise neu. Die „Reiseleiter“ diesmal: junge Künstler, die sich mit einer ganz persönlichen Intention auf die Wanderschaft durch Zeit und Raum verschiedener Gesellschaften, Symbole und Codes begeben. Ein Blick nach draußen.

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Um das Wesen der BMW Art Journey im Kern erlebbar zu machen, wählen wir eine sehr persönliche Perspektive: „Seeing the world through an artists eyes.“ Dieser inhaltliche und gestalterische Leitgedanke zieht sich als Grundhaltung durch die gesamte Konzeption und Ausgestaltung der verschiedenen Medien. So wird die Dramaturgie der Reise zu einem Manifest, das als Hommage an den Konzeptkünstler Lawrence Weiner verstanden werden darf:

  1. THE ARTIST PROPOSES THE JOURNEY.
  2. THE ARTIST SETS OF THE JOURNEY.
  3. THE ARTIST REFLECTS ON THE JOURNEY.

Wir produzieren einen Trailer, der das Format in eindrücklichen Bildern vorstellt. Ein aufwändig gestaltetes Buch beleuchtet Themen, Motive und Inhalte rund um die Künstlerreise. Flankierend gestalten wir eine Website und Anzeigen mit den intensiven Motiven des österreichischen Fotografen Daniel Gebhart de Koekkoek.

Mit der Art Journey schafft BMW eine nachhaltige Initiative, die einzigartig in der Kunstwelt ist, erreicht gleichrangig professionelle Kunstschaffende sowie ein kulturaffines Publikum und beweist so in inspirierender Manier einmal mehr seine Innovationskraft.

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Bosch
Global Impressions

Bosch
Global Impressions2011

Wie porträtiert man einen globalen Konzern? Reduziert Komplexität, sprengt die Grenzen von Zeit und Raum? Mit 125 Fotografen, welche die Geschichte von Bosch an 125 Orten erzählen. In einer einzigen – weltweiten – Sekunde.

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Die Geschichte beginnt 1886. In Stuttgart. Wo Robert Bosch die „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ gründet. Es folgen Dekaden der Innovation und Expansion. Bosch spannt ein Netz, das um den ganzen Erdball reicht. Aus 300.000 Menschen an über 260 Standorten. Und dann 2011. Das Jahr des 125-jährigen Jubiläums. Ein Zeitpunkt, der innehalten lässt. Zur Reflexion des Gewesenen, zur Vorbereitung auf Künftiges. Wo aber ist der kontemplative Raum für diese Gedanken? Der das Unternehmen in seiner schier unglaublichen Vielfalt abbildet? Bosch ist überall und nirgendwo. Unfassbar, trotz unvergleichlicher Omnipräsenz.

Festhalten. Ein Unternehmen, das fast ungreifbar ist. Fast. Wir finden den kleinsten gemeinsamen Nenner, das Verbindungsstück zwischen allen Boschlern weltweit: Zeit. Und schicken 125 Fotografen los, um 125-mal Bosch zu fotografieren. Weltweit. In ein und derselben Sekunde. Punkt 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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In diesem einen Moment vereinen wir Orte und Menschen. Erzählen überraschende, ja berührende Geschichten. Über Bosch. Mit Bosch. Von Bosch. Zusammen mit den Fotos münden sie in ein 26-sprachiges Buch, das zum Jahrestag 450.000-mal gedruckt und verteilt wird. An jeden einzelnen Mitarbeiter, mit Handschlag. Der Titel des Werks „1 sec. – Global Impressions of Bosch“.

Bosch bezeichnet das Buch inklusive der begleitenden Aktionen als „die erfolgreichste interne Kommunikationsmaßnahme aller Zeiten“. Von zigtausend Kunden als typisches Bosch-Werk begriffen: authentisch und präzise, wie ein Uhrwerk. Und mit einem Tenor: Man habe ja gar nicht geahnt, was Bosch alles leiste.

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BMW Group
The Next 100 Years

BMW Group
The Next 100 Years2013

BMW wird 100. Eine historische Leistung. Aber auch eine einmalige Chance, sich noch mehr ins Bewusstsein zu rücken. In Zeiten eines technologischen und kulturellen Wandels heißt das vor allem, die Perspektive zu wechseln und aktiv den Fokus auf das Morgen zu richten. Über den Zeitraum eines Jahres entwickeln die BMW Group und Dorten eine Strategie und ein Motto für die Zukunft. Für die nächsten 100 Jahre: „THE NEXT 100 YEARS“.

BMW ist nicht gleich BMW. Es gibt das Unternehmen, die BMW Group. Und es gibt die Marken BMW, BMW Motorrad, Mini und Rolls-Royce. Was sie eint: eine Erfolgsgeschichte, die 1916 noch kaum abzusehen war. Und so steht es außer Frage: Dieses Jubiläum gibt Anlass für eine feierliche Inszenierung, für einen internationalen Großevent. Einen Big Bang.

Wir aber haben noch Größeres vor: emanzipiert zukünftige Themen antizipieren und besetzen, Synergieeffekte nutzen und die BMW Group langfristig als intellektuellen Wegbereiter positionieren. Als „Die treibende Kraft der Mobilität“.

Dorten entwickelt eine Kommunikationsstrategie für Unternehmen und Marken mit trennscharfen Rollen: Zukünftig wird sich die BMW Group als visionärer Vorausdenker positionieren, die Öffentlichkeit auf die Zukunftsthemen individueller Mobilität vorbereiten. Die Marken ihrerseits werden diese vorkommunizierten Zukunftsthemen sichtbar und greifbar machen, Identifikation und Begehrlichkeit stiften.

Während die einen voraus denken, setzen die anderen in die Tat um. Praktisch heißt das, mit der Next Agenda wird die BMW Group Diskurse anstoßen, Vorurteile und Skepsis abbauen, Vorfreude und Begeisterung schaffen. Synchron werden die Marken all das mittels Produkten und Dienstleitungen visualisieren und sie im jeweiligen Markencharakter erlebbar machen. Kurz: Marke wie Unternehmen wirken miteinander und profitieren nachhaltig voneinander. So seien auch die Jubiläumsaktivitäten eng mit dem Strategieprozess verwoben, berichtet Maximilian Schöberl, Kommunikationschef der BMW Group.

Im Dialog mit der Gesellschaft entsteht ein nachhaltiger Mehrwert – und das über die nächsten drei Generationen.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, BMW!

Die Zeit
Ich schreibe für die Zeit

Die Zeit
Ich schreibe für die Zeit2014

DIE ZEIT hat keine Probleme. Im Gegenteil. Wer eine so starke Stimme hat, braucht keine Werbung, die über das Produkt spricht. Doch im Zenit ihres Erfolgs will die Wochenzeitung der Marke etwas Gutes tun, sich öffnen und zeigen, wie jung sie ist. In fünf Porträts zeichnen wir nach, was es heißt, für DIE ZEIT zu schreiben.

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Inmitten der Print-Krise bricht DIE ZEIT ihre eigenen Rekorde und steigert die Auflagenzahlen. Im Verkauf – und vor allem in der Königsdisziplin Abo. Rund ein Drittel aller Leser sind gleichzeitig Abonnenten. Wissensdurstige und Sinnsuchende. Bildungsbürger. Fans. Darunter auch viele junge Menschen, die jeden Donnerstag aufs Neue bereit sind, sich Zeit für DIE ZEIT zu nehmen.

Wir erkennen: Wer jeden Donnerstag so viel auf den Tisch legt, muss aus sich selbst heraus kommunizieren. DIE ZEIT ist eine starke Stimme. Und hat starke Stimmen: ihre Autoren. Doch genau deren Namen sind es, die wir bei der Lektüre überlesen oder gleich wieder vergessen.

Time for a change: Wir treffen fünf Redakteure. Reisen ihnen nach, an die Schauplätze ihrer aktuellen Geschichten. New York, Istanbul, Berlin. Und hören zu. Wir drehen ruhige und intensive Einstellungen. Entschleunigen. Und schaffen einen kontemplativen Raum für das gesprochene Wort. So entstehen fünf ungewöhnlich lange Spots, die wir ausschließlich in ausgewählten Programmkinos und im Internet zeigen. Die begleitenden Printanzeigen folgen dito einem auffallend dezenten Prinzip: Statt fulminanter Copys und grafischer Feuerwerke geben journalistisch geschriebene Texte und Filmstandbilder Hintergrundinfos zu den Filmen.

Die Kampagne „Ich schreibe für DIE ZEIT“ zeigt erstmals die Menschen, die für uns die Themen unserer Welt erschließen. Wir wissen jetzt um die heterogenen Charaktere hinter den schwarzen Buchstaben auf grauweißem Papier … ja, durchsuchen die Zeitung sogar nach ihren Geschichten. Wir sind anders geworden. DIE ZEIT auch. Nahbarer als je zuvor.

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BMW Art Guide

BMW Art Guideseit 2012

Sponsoring? Klassisch: die Transaktion Geld gegen Image, ohne inhaltliche Eigenleistung des Financiers. Der gibt ein Vermögen aus, um unbemerkt im Logowald unterzugehen. Atypisch: Zusammen mit der Kunstsammlerplattform Independent Collectors entwickelt Dorten ein neues Kooperationsformat für BMW. Und bringt die Marke inhaltlich mit den weltweit bedeutendsten, privaten Kunstsammlungen auf Augenhöhe.

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Die Chance, im Kunst-Design-Architektur-Umfeld etwas für die Strahlkraft der eigenen Marke zu tun, erkennen aktuell viele Premium-Hersteller. Das ist gut. Für Kulturschaffende. Für Unternehmen ist es oft ein einseitiger Transfer. Denn meist erschöpft sich ihr Engagement in herkömmlichen Sponsoring-Maßnahmen, bei denen für eine bescheidene Logo-Platzierung viel Geld bezahlt werden muss. Wie aber kann eine Marke einen inhaltlichen und damit unverwechselbaren Beitrag leisten?

Der „BMW Art Guide by Independent Collectors“ ist der weltweit erste Führer zu allen privaten, doch öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen. Während typisches Sponsoring den Unternehmen immer nur eine Rolle als Ermöglichungspartner zugesteht, setzt BMW mit diesem Art Guide einen neuen Benchmark für Kooperationen zwischen Unternehmen und der Kunst- und Kulturwelt.

Im Herbst 2016 erschien die vierte erweiterte Auflage mit inzwischen 256 Sammlungen – große wie kleine, bereits bekannte wie noch unentdeckte Orte. Die prägnanten Sammlungsporträts entführen den Leser in über 43 Länder, 180 Städte – nicht selten abseits des Gewohnten.

Medien loben den Pioniercharakter sowie die gelungene wie unprätentiöse Aufmachung des Buches. Bereits heute gilt es als Standardwerk für die internationale Kunstwelt, das in jeder Kunstbuchabteilung zu finden ist und durchaus das Zeug dazu hat, eine Art „Guide Michelin“ der Privatsammlungen zu werden.

Felss
Shortcut Technologies

Felss
Shortcut Technologies2010 – 12

Felss: Eine Holding, sechs Standorte, vier Länder und eine Vielzahl von Produkten, Maschinen und Services. Wir entdecken einfache Maxime in komplexen Technologien und verleihen ihnen eine universell verständliche Sprache.

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Schon 1905 gegründet, produziert Felss seit mehr als hundert Jahren Maschinen zur Metallbearbeitung und diverse Komponenten. Hauptabnehmer: die Automobilindustrie. 1988 wird Felss Rotaform gegründet, später kommt Felss Burger hinzu. Felss wächst und expandiert – geht in die Schweiz, in die USA, nach China. Ein globales Netzwerk, maßgeschneiderter Kundenservice und ein hochspezialisiertes Know-How. Und eine organisch gewachsene Holding mit vielen einzelnen Erfolgsgeschichten. Aber ohne eine gemeinsame Unternehmenskultur.

Dorten erkennt ein immer wiederkehrendes wie verblüffendes Prinzip: Durch zahlreiche intelligente, unkonventionelle Lösungen gelingt es Felss, aus weniger mehr zu machen und somit in vielen Aspekten Effizienzsteigerungen zu erzielen. Eine hochkomplizierte Paradoxie, höhere Mathematik, die Quadratur des Kreises. Oder, wie wir sagen: Abkürzungen.

Diese machen wir sichtbar im neuen Claim: „Shortcut Technologies“. Mutig, denn die Abkürzung könnte auch als List interpretiert werden. Felss und Dorten nutzen diesen Moment der Irritation, deuten ihn um im Sinne eines Agent Provocateur: Seit jeher war das Unternehmen im Zugzwang, Produkte, Maschinen, Verfahren und sich selbst zu erklären. Jetzt lädt der Claim zum offenen Gespräch darüber ein.

Um die gemeinsamen Qualitätsmerkmale der Felss-Welt auf den Punkt zu bringen, entwickeln wir ein Nutzen-Alphabet – aus Kürzeln oder Tags – denen entsprechend die einzelnen Unternehmungen ihr Portfolio neu strukturieren. Ein unternehmerischer Selbstfindungsprozesses. Wir verleihen allen Bereichen der internationalen Holding eine gemeinsame Sprache und machen bisher unentdeckte Zusammenhänge sichtbar.

Gemeinsam mit Mitarbeitern, Textern und Fotografen gehen wir noch einen Schritt weiter und schreiben mit ihnen ihre eigenen „Shortcuts-Stories“. Content Creation, die als interner Vereinigungsprozess verstanden werden kann und gleichsam für die Außenkommunikation genutzt wird. Kommunikation ohne Umwege. 2 in 1. Kurze Dienstwege.

BMW i
Brand Film

BMW i
Brand Film2014

Wie visualisiert man die Anfänge einer Revolution? Diesen einen Moment des Kurz-Davors, des Startschusses, des Durchbruchs? Für BMW i inszenieren wir die ersten Züge des mobilen Wandels und seiner Pioniere. Wir zeigen inspirierenden Tatendrang und bannen Gänsehaut auf Film.

Es schien undenkbar: Elektroautos als gängiges Fortbewegungsmittel. Doch die Elektromobilität ist angekommen. Sie zeigt uns schon heute einen Lebensstil von morgen, ein Leben der Vernetzung, der Nachhaltigkeit und des Einsseins mit einem großen Ganzen. Denn es geht hier um mehr als um Autos. Weit mehr.

ConnectedDrive-Dienste via App und Smartphone sowie Services rund um Laden, Sharing und Parken holen das Fahrzeug in globale, holistische Zusammenhänge. Gleichsam bringen sie eine neue nahtlose, maßgeschneiderte Form individueller, urbaner Mobilität hervor. So entwickelt sich derzeit ein neues Verständnis von Unabhängigkeit, das die Aufmerksamkeit vom Fahrzeug weg, auf das Fahren lenkt. Auf den Moment des Unterwegsseins, auf das pure Erlebnis. Die schiere Fahrfreude.

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So ermöglicht BMW i einen dynamischen Schritt in Richtung Flexibilität und Freiheit, den Dorten begleitet. Und im neuen Brand-Film sichtbar macht. Im Zentrum stehen i3 und i8. Doch bewusst legen wir den Fokus nicht auf das Produkt, sondern vielmehr auf die bewegenden Momente mit ihm. Wir zeigen Avantgardisten und Visionäre, die für Vorausdenken und Voranschreiten stehen. Wir zeigen sie auf den Straßen, in der Stadt und zu Hause. Mit ihren Familien. Ihren Motivationen und Inspirationen.

Im Stil des cinema verité, der durch eine handgeführte Kamera ein starkes Realitätsgefühl bewirkt, schauen wir durch die Augen dieser Pioniere und schaffen Nähe und Authentizität. Wir sind mitten im Geschehen. Zeigen wie eMobility gelebt wird. Vier ganz unterschiedliche Charaktere und deren unterschiedliche Blickrichtungen auf i3 und i8. Intim und echt. Subtile Momente des Alltags und der Schönheit.

Bosch eBike Systems
Ride your eWorld

Bosch eBike Systems
Ride your eWorld2014 – 15

Weltweit feiern Verkehrspolitiker und Stadtplaner das E-Bike als Wegbereiter zukunftsfähiger Mobilität. Bosch hat das Potential erkannt und 2009 das Produktsegment eBike Systems ins Leben gerufen. Als Leadagentur begleitet Dorten den jungen Unternehmensbereich auf dem Weg zum Marktführer.

Dank der ausgereiften und zuverlässigen Bosch-Technik wurde aus dem Nischenprodukt innerhalb weniger Jahre ein lebendiges, vielfältig einsetzbares Lifestyle-Objekt für alle Generationen – mit neuen Möglichkeiten für Sport, Beruf und Alltag. Heute ist jedes zehnte verkaufte Fahrrad in Deutschland ein E-Bike, Manager pendeln mit dem Pedelec ins Büro und Handwerker tauschen Transporter gegen Cargo-E-Bikes.

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Im Frühjahr 2014 starten wir die Entwicklung der Kommunikationsstrategie für Bosch eBike Systems. Wir definieren Wahrnehmungsziele, setzen Themen, feilen an Botschaften. Wir zeigen die persönlichen Momente, in denen es zwischen Mensch und Technik knistert und funkt: nahbar, glaubhaft, authentisch. Wie von selbst rücken immer neue Anwendungsmöglichkeiten in den Fokus – und bringen neue Geschichten mit. Überzeugt vom Nutzen der Technik und der Relevanz des Themas fällt es uns leicht die Faszination weiterzugeben.

Wir kommunizieren das E-Bike nicht nur als zeitgemäße Antwort auf Fragen urbaner Mobilität, sondern auch als Erweiterung der sportlichen Möglichkeiten im Gelände. Mit den Themen Fahrspaß und Lifestyle begleiten wir die Einführung einer neuen, voll vernetzten E-Bike-Generation und begeistern Hersteller, Fachhändler und Endkunden für das Thema Konnektivität. Dabei präsentieren wir Bosch eBike Systems als Wegbereiter für die gesamte Branche und als Treiber des Themas Internet der Dinge. Kurz: Wir bereiten den Boden für einen emotionalen Zugang zum Bosch-Markenversprechen Technik fürs Leben.

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BMW i
MR PORTER Edition

BMW i
MR PORTER Edition2016

Der Londoner Concept-Store Mr Porter kreiert mit BMW i eine ungewöhnliche Sonderedition und nimmt den i3 als erstes und einziges Auto in sein Sortiment auf. Dorten inszeniert ihn gleichsam modisch wie zeitlos.

Das Konzept des Concept Stores hat sich längst etabliert. Der Londoner Online-Shop Mr Porter ist – mit 170 Zielländern und 25 Millionen monatlichen Seitenaufrufen – einer der erfolgreichsten unter jenen Hybriden aus Kaufhaus und Boutique, die Kleidung, Schuhe und Sportswear, Reiseaccessoires und Pflegeprodukte im digitalen Schaufester zu feinsinnigen Kompositionen arrangieren.

Neben Jacketts und Sneakers gruppieren sich Rasierpinsel aus Echthaar, Leica-Kameras und lederbezogene Kopfhörer, Schachspiele und Maniküre-Sets. Mr Porter bereitet die Bühne für mehr als 300 Designer, darunter Alexander Mc Queen, Raf Simons oder Givenchy. Und: anlässlich seines 5. Jubiläums nun auch für Benoit Jacob, Chefdesigner des BMW i3.

Was zunächst verwundern mag – ein i3 zwischen Kleidungsstücken und Accessoires – wird auf den zweiten Blick zu einer logischen Konsequenz: Exterieur wie Interieur der Mr Porter-Edition verfügen über etliche Mode-Zitate, handwerkliche Details und raffinierte Oberflächen. Edel und detailverliebt. Wie ein Maßanzug.

Dorten entwickelt das gestalterische Konzept für das Shooting des BMW i3 und erschafft zusammen mit dem Berliner Fotografen Amos Fricke eine außergewöhnliche Bildwelt. Auf das Wesentliche reduziert, zeitgenössisch und klassisch zugleich.

Gemeinsam inszenieren wir Logos, Leder, Nähte, Holz und den feinen „Pinselstrich“ im Lack, ein Zitat des Nadelstreifens. Mit höchster Präzision gelingt so eine Balance aus gestochener Schärfe und malerischen Entrücktheit, die an digitale Zeichnungen erinnert. Ein Changieren aus matt und glänzend, aus Lichtreflexen und Schattierungen, aus brillanter Farbe und subtilen Nuancierungen.

Fotografie, so delikat, dass sie das Objekt fast haptisch erfahrbar werden lässt. Und ein sportlicher Wagen, der beweist, dass er auch im eleganten Outfit wahnsinnig gut aussieht.

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Move Back

Move Back2001

Einem Land kommen die Söhne abhanden. IT-Nachwuchs, den die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart zurück nach Deutschland holen will. Wir inszenieren eine kommunikative Invasion der USA.

Berlin, 1941. Konrad Zuse gelingt der Durchbruch. Die Z3 ist der erste funktionsfähige Digitalrechner – weltweit. Ein Deutscher schreibt Computergeschichte, aber kaum einer weiß davon. Im Gedächtnis bleiben andere: So ist es 1964 IBM, das mit dem „S/360“ den ersten Fließband-Computer produziert. 1977 stellt Apple einen der ersten Computer für „Heimanwender“ vor und trumpft in den 80ern mit der ersten grafischen Benutzeroberfläche inklusive Maus auf.

Eine amerikanische Erfolgsgeschichte sondergleichen. Fortgeschrieben bis in die Gegenwart: Ende des 20. Jahrhunderts strömen Tausende in die USA, um Teil des amerikanischen Traums zu werden. 2,95 Millionen Programmierer und IT-Fachkräfte sind es, die in Deutschland fehlen.

Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart (WRS) wünscht sich von uns eine Online-Kampagne, die zur Rückkehr einlädt. Aber das reicht uns nicht. The sky is the limit. Wir schreiben die im besten Sinne unerschrockene Botschaft in den Himmel über den wirtschaftlichen Zentren der New Economy: „Time to move – back to Germany“. Parallel produzieren wir Footage für Presse und Fernsehen, für das erst Jahre später die Bezeichnung „Virales Marketing“ erfunden wird.

Das Medienecho: Zahlreiche US-amerikanische wie heimische Publikationen und Sender berichten ausführlich über die Rückrufaktion der Deutschen. In der Heimat klinken sich unter anderem der Spiegel, das Handelsblatt und das ZDF in das Thema ein. Durch diese Berichterstattung erreicht die Sichtbarkeit der Aktion innerhalb kürzester Zeit einen Media-Äquivalenz-Wert von knapp 5 Millionen (damals noch) D-Mark – bei Kosten, die bei nur etwa fünf Prozent dieser Summe liegen.

Der Format-Charakter von Move back, der zu nachhaltiger und freiwilliger Multiplikation anregt, ist die inhaltliche Geburtsstunde von Dorten. Ausgangspunkt jedes Projektes ist die Meta-Idee, die über allen Medien steht.

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Uzin Utz
Die Zukunft unter uns

Uzin Utz
Die Zukunft unter uns2010 – 11

Die vergessene Branche der Bauchemie. Und ein großes Jubiläum. Dem wir nicht mit einem großen Fest genügen, sondern mit großen Inhalten. Zum 100-jährigen Firmenjubiläum von Uzin Utz wagen wir einen tiefen Blick in die Zukunft des Bodens. Und finden einen Rohdiamanten.

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Wir beginnen ganz am Anfang. Bei Relevanz und Sichtbarkeit. Nur zwei Begriffe? Oft Worthülsen, die im Kommunikationsumfeld inflationären Gebrauch finden. Füllen wir sie aber mit Leben, werden diese Worte zum Anspruch und bedeutendsten Ziel jeder Unternehmenskommunikation. Die „Hidden Champions“ unseres Weltmarkts kommen ihnen schon sehr nahe – eindeutig messbar, nicht zuletzt an den positiven Geschäftszahlen. Wie aber lösen sie sich vom Korsett der Unsichtbarkeit? Wie werden sie zu Champions? Ohne „Hidden“.

Die Uzin Utz AG ist ein über 1.000 Mitarbeiter starker Bauchemie-Spezialist und Weltmarktführer im Bereich Bodenbau. Aber: fehlende Sichtbarkeit gleich im doppelten Sinn. Die Produkte sind „Low Interest“ und kommen hauptsächlich unter Fußbodenbelägen zum Einsatz. Im Jahr des 100-jährigen Firmenjubiläums wittert Uzin Utz eine historische Chance und setzt an zum Dimensionssprung in ein neues Selbstverständnis. Und baut eine Zeitmaschine.

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Mit „Die Zukunft unter uns“. eröffnen wir eine global agierende Zukunftswerkstatt, die den Boden der Zukunft denkt. Wir lassen über 40 internationale Impulsgeber aus Architektur, Wissenschaft, Medizin und Kunst Ideen finden – manchmal sogar naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten vergessen. Wir tun alles, um maximal großen Denkraum zu schaffen. Innovationsrausch.

Es folgt der Bau von sieben Konzeptstudien, die zeigen, was Boden morgen noch sein könnte. Wie er aussehen, sich anfühlen, funktionieren könnte. Könnte. Denn die sieben Studien zeigen vor allem eines: Im Konzept Fußboden schlummert Entwicklungspotenzial.

Zum Centennial öffnet die Uzin Utz AG den Blick in ihre Zukunftswerkstatt und zeigt in einer großen Jubiläumsausstellung den Status quo der Studien. Begleitend entstehen Medien: eine Website, zwei Bücher, eine Kampagne und mehr. Hauptsächlich aber lösen Uzin Utz und Dorten einen Diskurs aus. So anhaltend, dass die Ausstellung auf mehrjährige Tournee geht und branchenübergreifend begeistert. Heute ist „Die Zukunft unter uns“ endgültig zu einer festen Forschungs- und Entwicklungsplattform geworden und fester Bestandteil der strategischen Vorentwicklung des Unternehmens. Kurz: Sie hat Uzin Utz den Boden bereitet.

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BMW
The Sense of Movement

BMW
The Sense of Movement2015

„The Sense of Movement“, ein Buch, das herausragende Künstlerreisen kuratiert wie dokumentiert. Und so selbst zu einem bewegenden Objekt wird.

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2013 brechen Daniel Richter und Tal R mit weiteren Künstlern und einer Gruppe von Wissenschaftlern gen Grönland auf. In einem dreimastigen Segelschiff zur entlegenen Insel Ella. Der Titel des daraus entstehenden Films: „Expedition To The End Of The World“. Er zeigt die Navigation durch Eismassive. Wie Forscher eine Spezies entdecken. Vielleicht sogar den Sinn des Lebens – so sagen sie selbst. In jedem Fall: Inspiration pur.

Als Vergeltung für die Zerstörung strategisch wichtiger Brücken durch einen Sturm bestraft der persische König Xerxes, einer Legende nach, im 5. Jahrhundert vor Christus das Meer mit 300 Peitschenhieben. Zwischen 2011 und 2012 greift der Berliner Künstler Julius von Bismarck das vorchristliche Sujet auf, geht auf Reisen und peitscht unter dem Titel „Punishment“ auf Meer, Berggipfel und Monumente ein – bis zur Erschöpfung.

Die in den USA lebende Shirin Neshat thematisiert mit ihren Werken die Komplexität von Geschlecht und Identität, von Tradition und Moderne in islamischen Ländern. „Rapture“ ist eine bewusst vage inszenierte Videoarbeit, die Frauen in natürlichen Umgebungen, Männer in gebauten Räumen zeigt. Ein Blick von außen auf die gleichsam eigene und fremde Kultur.

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Drei Beispiele aus dem Buch „The Sense of Movement“. Sie stehen exemplarisch für die Künstlerreise, die so vieles sein kann: Expedition, Grenzerfahrung, Romantik, Martyrium, Exil. Ganz abgesehen von den unendlichen Möglichkeiten in Raum und in Zeit. Was allen Reisen jedoch gemeinsam scheint: Ein gewisses Maß an Unplanbarkeit, an unvorhersehbaren Begegnungen und Zufälligkeiten. Ein Rhythmus aus Geschwindigkeit und Ausbremsungen. Von Stagnationen und Flow. Ein Gefühl von Mittendrin.

„The Sense of Movement“ greift das Thema der Künstlerreise auf, betrachtet sie von nah und fern, in Geschichte und Gegenwart, ohne jedoch den Anspruch an ein, in sich geschlossenes, Kompendium zu erheben. Vielmehr geht es um eine freie, gar eklektische Zusammenstellung der unterschiedlichen Formen der Reise und ihrer Kunst. Jenseits ausgetretener Pfade. Ein offenes Buch.

Diese Erkenntnis wollen wir auch im Buch erfahrbar machen, in der Art wie wir es lesen, betrachten und blättern. So folgen wir einer non-linearen Struktur, inhaltlich wie gestalterisch. Ähnlich wie sich bei vielen Künstlern Werke aus dem Prozess heraus entwickeln, werden auch die Kapitel nicht im Vorfeld festgelegt, sondern aus dem künstlerischen Material heraus definiert. Jedes Projekt erhält sein individuelles Layout. Bilder folgen keinem starren Raster, dürfen mal groß, mal klein, mal über die Bindung hinweglaufen. Über Doppelseiten aufgezogen, werden sie zu Momenten des Innehaltens, des Ausblicks.

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So präsentiert die Publikation nicht nur anschaulich und informativ eine Selektion von 70 Künstlerreisen. Mit ihrer ganz eigenen Rhythmik in Struktur und Gestaltung – einem steigen Changieren aus Nähe und Distanz – macht sie das Gefühl des Reisens selbst erfahrbar.

Welt Kompakt
Rastloser Planet sucht neuen Journalismus

Welt Kompakt
Rastloser Planet sucht neuen Journalismus2011

Die Welt Kompakt öffnet sich dem Internet. Das Ziel: ein onlineaffines Publikum zurück gewinnen. Aber ist es überhaupt noch möglich, User wieder zu Zeitungslesern zu machen? Wir inszenieren eine Kampagne, die den Schmelztiegel veranschaulicht, zu dem das World Wide Web mutiert ist.

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Die Welt verändert sich. Hat sie schon immer. Heute aber verändert sie sich so schnell und parallel, dass wir kaum noch hinterherkommen. Getrieben von einem Medium, das uns – atemberaubend – den Atem raubt. Der digitale 24-Stunden-Dive-in: Schnell, rein(-ziehen), hochladen, teilen. Information ohne Latenz und Einschränkung. Jeder darf. Alles gibt’s – gleichzeitig: Ein Bombenattentat im Nahen Osten, während Familie Meier sich in Wiedenborstel über die kleine Amelie freut und die Menschen in der Ukraine für den Systemwechsel Steine, jene in Indien ihrem Ritus folgend Farbe werfen. Konzentration auf alles, bis zum Overload. Ein Phänomen, das Reflexion fordert. Ein Thema für die Welt Kompakt – und Dorten.

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Aus der alltäglichen Nachrichtenflut entwickeln wir – nach dem Vorbild des musikalischen Samplings – eine ungewöhnliche Kampagne. „Afghanistan. Superstar. Fashion Week. I like.“ In Zusammenarbeit mit dem New Yorker Künstler Peter Sutherland entstehen 18 Print- und Plakatmotive, die mit herkömmlicher Reklame nur wenig gemein haben. Zur Welt Kompakt überführen sie – wie auch die TV-Spots – immer mit demselben Motto: „Rastloser Planet sucht neuen Journalismus.“

Journalismus, der das Tradierte dekonstruiert. Was sollen wir uns darunter vorstellen? Wir zeigen es in der Welt Kompakt selbst: Auf unsere Anregung hin wagt die Redaktion ein Experiment. Jeden Tag veröffentlicht sie eine Doppelseite, die analog zum Internet nur einer Regel folgt: Keine Regeln.

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Volksbank Ulm-Biberach
Fortschritt bewahren

Volksbank Ulm-Biberach
Fortschritt bewahren2013

Die Finanzkrise hat auch ihr Gutes. Vertrauen entsteht wieder dort, wo es einst herkam: zu Hause. Eine regional verwurzelte Bank übt den Schulterschluss mit ihrer Heimat. Gemeinsam mit Dorten entdeckt sie 15 außerordentliche Potenziale – ökonomische, soziale wie kulturelle – wo niemand sie vermutet hätte.

Die Volksbank, die Genossenschaft, die aus dem Volk für das Volk handelt. Ein Erfolgsmodell seit 1862: Nur wenig später ist auch die Volksbank Ulm-Biberach dabei – seit nunmehr 150 Jahren. Eine lange Zeit. Sozialreformen, Wohlfahrtsstaat, Sicherheit. Innerhalb dieser Komfortzone ist der revolutionäre Moment der Genossenschaftsbank kaum mehr nachvollziehbar, wirkt verstaubt, konservativ – irgendwie langweilig, kein Nervenkitzel.

Doch im Kontext der Finanz- und Eurokrise erleben genossenschaftliche Werte wie Gemeinschaft, Vertrauen und Nähe ihre Renaissance. Es zeigt sich: Die Geschichte beginnt von vorn und die Volksbank Ulm-Biberach braucht einen neuen revolutionären Moment. Also stauben wir ab, denken das Gewesene im neuen Kontext, sind mutig. Dorten stellt vor: eine Bank, die ihre Rolle in der Gesellschaft, im Sinne der Gesellschaft konsequent weiterentwickelt.

Die Volksbank geht raus! Verlässt ihre Schaltzentralen, zeigt ihre Werte und Expertise „auf der Straße“, bei den Menschen – handelt aktiv und direkt. Dorten macht Mitarbeiter zu Detektiven auf einer Mission: Macher und Denker finden, deren Ideen das Potenzial haben, Keimzelle des regionalen gesellschaftlichen Fortschritts zu sein. Aus fast 100 Vorschlägen wählt eine Expertenrunde 15 Projekte aus, die nun von der Bank finanziell und strukturell unterstützt werden.

Fortschritt bewahren – ein Geschenk an die Heimat: Der Dank für 150 Jahre Vertrauen und zugleich der Beweis, dass dieses auch in Zukunft bei der Volksbank Ulm-Biberach gut aufgehoben ist. Medien und Bürger sind überrascht und begeistert von diesem Jubiläumsprojekt – und von der Kreativität jener, die aus ihrer Heimat für ihre Heimat handeln. Genossenschaft heute.

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Bosch
Museumsentführung

Bosch
Museumsentführung2009

Am Anfang steht ein Briefing, für gewöhnlich. Doch manchmal ist es eine kleine Beobachtung von außen, die Anstoß zu einem beispiellosen Projekt gibt. Denn während die einen anlässlich ihres stattlichen Alters ein Monument errichten, planen die anderen dessen freundliche Übernahme.

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Als das Mercedes-Benz Museum 2006 seine Pforten öffnet, stellt Dorten fest: Auch der benachbarte Innovationspartner Bosch ist von Beginn an Treiber des automobilen Fortschritts und kann auf eine gleichermaßen beachtliche Serie technologischer Meilensteine zurückblicken. Braucht Bosch also auch ein eigenes Museum? Unnötig – löst Dorten auf. Denn das Museum ist bereits da. Es muss nur sichtbar werden.

Die Idee: Bosch entführt das Mercedes-Benz Museum. Aber wie? Mit einem Museums (Ent-)Führer in Buchform, dem „Bosch-Finder“. Die große Herausforderung: gleich zwei Weltkonzerne für dieses spezielle Vorhaben zu begeistern. Dank eines mutigen Verbündeten im Hause Bosch wird die Idee in beiden Unternehmen auf oberster Ebene diskutiert und für außerordentlich und gut befunden.

In dem fast 200 Seiten starken Buch, das unter anderem im Museumsshop zu beziehen ist, stellt Dorten die Exponate der zwei Marken gegenüber und belegt so die Innovationsleistung dieser einzigartigen Partnerschaft. Die Buchdramaturgie folgt der außergewöhnlichen Architektur des Museums und führt Leser wie Besucher chronologisch durch dessen Ebenen und die Geschichte der Robert Bosch GmbH. Dies kommentiert so mancher augenzwinkernd als „kostensparende Umdeutung“ des Partnermuseums oder gar als „Museum Hijacking“.

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Wie dem auch sei: Mit dem Buch definiert Bosch auf sympathische und involvierende Art den eigenen Platz in der Entwicklungsgeschichte des Automobils. Bis heute führt das Unternehmen internationale Besucher mit der Unterstützung des Bosch-Finders durch das Mercedes-Benz Museum, das damit zum prächtigen Rahmen der eigenen Leistungen wird.

Felss
Das Patent

Felss
Das Patent2007

Eine fragwürdige Patentrechtsklage erschüttert ein mittelständisches Unternehmen. Statt in Schockstarre das Gerichtsurteil abzuwarten, machen wir das Unternehmen zum Autor des eigenen Schicksals. Ein Lehrstück darüber, was Kommunikation alles kann. Wenn sie nur darf.

Die Bedrohung ist real und existenziell. Wir sprechen von Felss. Maschinenbauer im Schwarzwald, der seit vielen Jahren auf höchstem Niveau den Weltmarkt bedient: mit einem patentierten und revolutionären Verfahren zur Metallbearbeitung, das nur er exklusiv besitzt. Dem wird ein jähes Ende gesetzt, vom Konkurrenten. Dieser fordert das kostenlose Mitbenutzungsrecht für die Technologie. Sonst: Patentrechtsklage.

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Was tun? Die Zeit arbeitet gegen Felss, erste Kunden stornieren bereits ihre Maschinenbestellungen. Gegenklage? Teuer, langwierig. Keine Gewinngarantie. Stattdessen Raffinesse, mit Charme: Gemeinsam mit Dorten macht Felss sich zum Autor der eigenen Geschichte und schreibt 2007 den ersten Wirtschaftsthriller aus der Provinz. Noch während des laufenden Gerichtsverfahrens.

„Das Patent“ erzählt von der Erfindung der Technologie über den Rechtsstreit bis hin zur Urteilssprechung. Kommunikation at it’s best. „Krimi statt Prozesslawine“ titelt die Presse über die überraschende Offensive. Bis heute ersetzt das Buch die ansonsten üblichen Imagebroschüren. Und der Rechtsstreit? Den gewinnt Felss und bleibt – nicht nur moralisch – Besitzer des Patents.

Welt Kompakt
Kurz. Anders. Gedruckt.

Welt Kompakt
Kurz. Anders. Gedruckt.2010

Das Verhältnis zwischen Online und Printmedien ist das zwischen Jäger und Gejagtem. Ein Naturgesetz? Als erste deutsche Tageszeitung begräbt die Welt kompakt das Kriegsbeil und setzt auf Kooperation. Dorten inszeniert eine Kampagne, die ertappt und Fragen stellt. Und genau deshalb ungewöhnlich erfolgreich ist.

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Die Zeitung steckt in der Krise. Geht sie in den Druck, haben wir ihren Inhalt längst online konsumiert. Zum Nulltarif. Die analoge Informations- und Meinungsmaschinerie läuft nicht mehr im Takt. Oder sind es vielmehr wir, die ihrem nicht mehr folgen wollen? Als erste deutsche Tageszeitung führt die Welt Kompakt 2009 ein eigenes Internet-Ressort ein. Wagt es, ihr Genre neu zu denken. Macht den Feind zum Freund.

Dorten entwickelt Markenpositionierung, -strategie und -kommunikation. Wir gehen dorthin, wo die Angst herkommt. Wir sprechen mit den Unkonzentrierten und Wagemutigen, der Generation Internet. „Kurz. Anders. Gedruckt.“ – das neue Markenversprechen unterstreicht den Kurswechsel. Hin zu einer Zeitung, die nicht Konkurrent sondern gedruckte Ergänzung zu den Online-Medien sein will.

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Unsere Fragen lösen eine deutschlandweite Diskussion aus, die Gestaltung spiegelt ungeschönt die Ästhetik des Internets. Heute kaum mehr nachvollziehbar wirken die Bilder im gedruckten Kontext verstörend, für manche gar empörend. Hunderte von Blogs steigen in die Debatte ein – später auch Leitmedien wie der Spiegel, DIE ZEIT oder die taz – und multiplizieren so die Kommunikationswirkung.

Parallel steigen die Verkaufs- und Abonnementszahlen der Welt Kompakt massiv an. Die Marktforschung belegt außergewöhnliche Marken- und Werbeeffekte. Laut Axel Springer Verlag eine der erfolgreichsten Kampagnen der letzten Jahrzehnte.

Sind wir reif für eine neue Zeitung? Offensichtlich ja.

Orte und Räume

Orte und Räume

Was ermöglicht Kreativität? Wie wird ein weißes Blatt zu einer Strategie, einem Konzept, einer Kampagne? Und welche Umgebung unterstützt Menschen in ihrer kreativen Arbeit? Menschen, die aus dem Nichts etwas schöpfen und bis zur Perfektion weiterentwickeln. Inhaltliche, ästhetische, empathische Lösungen finden, Essenzen erfassen und – aus diesem tiefen Verständnis heraus – andere Menschen überzeugen können. Ein Team, das sich ergänzt, inspiriert und gegenseitig fordert. Orte und Räume, die einladen zum Experiment. Zur Bewegung. Zum stetigen Wandel.

Dorten studios steht für die Reise, für Unterwegs- und Bewegtsein – buchstäblich. Inhaltlich wie räumlich. In Stuttgart gegründet, zogen wir im Sommer 2016 schließlich ganz nach Berlin. Der nächste große Schritt: Los Angeles. Ein Sehnsuchtsort und Kopföffner und ein flirrender Ort mit vielen Möglichkeiten für künftige Projekte.

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In Los Angeles initiieren wir seit Jahren vielgestaltige Projekte. Immer wieder fanden wir dort viel Inspiration, die wir diesen Herbst mit unseren Kunden und Partnern teilen werden, wenn wir zur nächsten Exkursion aufbrechen. Nach Next Premium und Involvement nun „TO PRODUCE awareness“. Die Stadt an der US-amerikanischen Westküste spielt eine prägende Rolle für Dorten studios. Ein Raum, der, wenn auch noch an keinen festen Ort gebunden, als Treiber und Motivator dient.

In Berlin hingegen haben wir einen Ort geschaffen, der konkret und real die Aspekte Flexibilität und Leichtigkeit auch räumlich wiederspiegelt. In einer Kreuzberger Fabriketage, zwischen Halleschem Tor und Bergmannkiez, finden wir Ruhe und gleichsam jene Dynamik, die es für den kreativen Prozess braucht – unabdingbar für eine Kreativberatung. So begreifen und bespielen wir Berlin als Ort, Los Angeles als Raum.

Unser Studio in Berlin als Ort, der die Schritte kreativer Arbeit unterstützt. Büro, Studio und Werkstatt. Raum für kontemplatives, konzentriertes Arbeiten und Ort für kommunikativen, lebendigen Austausch, parallel und gleichzeitig. Weite Flächen, in denen es weder Türen, Trennwände noch räumliche Hierarchien gibt. Alle auf Augenhöhe.

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In diese frei angelegte Struktur, ließen wir Nischen ein, Parzellen mit halbtransparenten Wänden, die privateren Dialog, aber auch Besucher-Workshops und Versammlungen des gesamten Teams zulassen. Trotz kompakter Formate und zentraler Lage bieten sie zurückgezogene Arbeitssituationen. Dazu die hölzerne Installation des kanadischen Künstlers Cedric Bomford, der auch das ehemalige Stuttgarter Büro mit seinen ungewöhnlichen Raumskulpturen auf ganz ungewöhnliche Art künstlerisch, strukturell wie funktional bereicherte. Sie werden täglich genutzt, sind fester Teil des Studios. In Berlin steht das „Amt“ – ein Raum im Raum und eine eigene, eigenständige Architektur. Auf den sonst so weitläufigen Flächen sorgt die Installation für ein Gefühl des Rückzugs, für Momente der Besinnung.

Auch die Materialität spielt hier eine besondere Rolle. Ähnlich wie im kreativen Prozess spiegeln die Oberflächen im Studio etwas immerwährend Unfertiges, Prozesshaftes wieder. So entsteht ein sinngemäß bewegendes Umfeld. Um Konzepte zu konkretisieren, Ideen zu schärfen, an Design, Text und Bild weiter zu feilen, bis am Ende Perfektion steht. Dazu braucht es Reibung, eine Umgebung, die bewusst nicht perfektioniert ist, sondern die Ecken und Kanten hat, und so zum Gestalten anregt.

Was macht das mit uns? Wir glauben daran, dass kreative Prozesse menschliche Berührung brauchen. Offene, lebendige Projektionsflächen, einen Ort – der wie Berlin – immer im Werden ist und nie wirklich ankommt. Und einen Raum wie Los Angeles, der inspiriert, fordert, bewegt, nicht stillstehen lässt. Ein Raum, in dem ganz wesentliche Ideen unserer westlichen Gesellschaft entstehen. Markenpersönlichkeiten geschaffen werden. Statt Stillstand: Flexibilität und Bewegung, denn nur die kann zu neuen, ungeahnten Lösungswegen führen, für die wir stehen. Los Berlin.

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Kreativberatung

Wir glauben daran, Veränderung bewirken zu können, wenn wir Menschen berühren. Geprägt von dem Bewusstsein, dass unserem Handeln Verantwortung vorausgeht. Getrieben vom Willen, Sinnvolles zu tun. Und mit einer starken Haltung, die uns alle eint. Für uns als Kreativberatung beginnt die Kreation schon in der Strategie. Daher agieren wir so früh wie möglich, begleiten im engen Dialog. Transparent und auf Augenhöhe. Gemeinsam mit unseren Partnern und mit einem globalen Netzwerk. Mit Erfahrung und Expertise, aber auch offen für Neues und Unerforschtes, finden wir das Schöne, Klare, Interessante, Unverwechselbare und Bedeutsame in den Unternehmen, für die wir arbeiten und geben ihnen eine Sprache. Kreativ exzellent und unvergleichbar. Nur so gelingt es, echte Markenpersönlichkeiten, bewegende Momente und bleibende Geschichten zu kreieren – von Anfang an, mit dem Blick nach vorn. Next Premium. Dorten studios.

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Wir verändern mit: Allianz, AlphaEOS, A.W. Faber-Castell, Badenova, Baden-Württemberg Stiftung, Bayer, BMW, Bosch, Robert Bosch Stiftung, Daimler, Deutsche Bahn, Deutscher Sparkassen Verlag, DIE ZEIT, DriveNow, DÜRR, DZ BANK, E. Breuninger, ERNST & YOUNG, Felss, Fraunhofer Institut, FRoSTA, GLS Gemeinschaftsbank, Hengeler Mueller, HypoVereinsbank, IBM Deutschland, Knauf, Lenovo Deutschland, Mackevision Medien Design, MBtech Group, Mercedes-Benz, Merida Europe, MINI, Mercedes-Benz Trucks, Neue Zürcher Zeitung, Qixxit, Robbe & Berking, Samsung Electronics, SYNK GROUP, Unicredit Bank, Uzin Utz, Vaude, Viessmann, Voith Enginnering Services, Welt Kompakt, WMF, Carl Zeiss AG.

To produce involvement

To produce involvement2015

Ein neuer Geist erstarkt in der Medien- und Markenlandschaft. Es ist nicht weniger als eine Art „Aufklärung-Reloaded“, ohne Blutvergießen – im klassischen Sinne. Der sogenannte mündige User will mit bestimmen, verweigert sich dem Markenmonolog, fordert Transparenz und Aufrichtigkeit, persönliche Kommunikation. Aber wie ist er einzubeziehen? Was treibt Menschen zu ihrem Engagement an, macht sie zu Botschaftern? Wie werden Marken ein relevanter Akteur in der neuen Mitmachgesellschaft? Und: Was können wir daraus lernen? Diesen Fragen sind wir im Zuge unserer zweiten Exkursion mit dem Thema „To Produce Involvement“ auf den Grund gegangen. Wir vernetzen und ermöglichen einen engen Dialog, vielleicht sogar einen Diskurs.

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Gemeinsam haben wir Unternehmen und Marken besucht, die Vorreiter und Erfinder partizipativer Konzepte sind: Airbnb, International Civil Society Centre (ICSC), Paper & Tea, Startnext und taz. Retrospektiv scheinen uns vor allem drei Aspekte für eine erfolgreiche Involvierung von Fans, Kunden, Bürgern oder Mitstreitern von ganz besonderer Bedeutung zu sein:

Es wagen.

Alle unsere Gastgeber zeichnet der besondere Mut aus, das eigene Herzensprojekt zwar anzustoßen, es dann aber vertrauensvoll in die Hände der Gemeinschaft zu geben und ergebnisoffen zu bleiben. Der Mut, sich zu entblößen und Kritik, vielleicht sogar Desinteresse oder Ablehnung, nicht hin-, sondern anzunehmen und die Idee gemeinsam mit der Community weiterzuentwickeln; auch auf die Gefahr hin, dass sie danach vielmehr allen als einem gehört. Die eigene Marke mit in die Hände Fremder zu geben und sich auf den Kontrollverlust einzulassen, ist in diesem Kontext wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen, der sich globale und traditionsreiche Unternehmen in diesem Kontext stellen müssen.

Es ernst meinen.

Alle Protagonisten eint, dass sie aufrichtig sind und mit dem Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wird, nicht spielen. Involvierung funktioniert nur dann, wenn sie ehrlich und transparent, ohne Hintergedanken gelebt wird. Sie glückt, wenn die Menschen sich nicht als Werbefläche oder Wachstumsmotor missbraucht sehen, sondern wirklich etwas bewirken können. Nur so werden sie zu begeisterten und glaubwürdigen Botschaftern einer Marke.

Es machen.

Und dann ist da dieser letzte Aspekt, der gerade für komplexe und globale Organisationen der „alten Welt“, seien es Zivilgesellschaften oder DAX-Konzerne, schwer zu verwirklichen scheint – Freiraum für Experimente. Oder anders: Diese gewisse Unbedarftheit, die uns Dinge einfach mal machen lässt. Es braucht die Freude am wirklich Neuen – trotz des Bewusstseins, dass es auch scheitern kann. Dann entstehen Geschichten und Produkte mit Substanz, denen wir uns anschließen wollen. Dafür sind neue Strukturen erforderlich, die Menschen mit Empathie, Visionen und Willensstärke – kurz Macher – mehr Freiheit bieten. Und so sind es eben auf beiden Seiten Menschen und nicht abstrakte Labels, die beeinflussen, wie erfolgreich ein Miteinander ist.

Lohnt sich all diese Anstrengung wirklich? Der wohlverdiente Dank für aufrichtige Teilhabe ist die Chance auf eine Community, die verzeihen kann, wo Fehler entstehen, die unterstützt, vielleicht sogar rettet, wenn es brennt, und die treu bleibt in einer Zeit, in der Trends, Moden und Meinungen beinahe täglich wechseln.

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Independent Collectors

Independent Collectors

Kunstsammler: wohlhabende Einzelgänger mit ausgeprägt kompetitivem Verhalten, absolut nicht interessiert an Gedankenaustausch und globaler Vernetzung. Bis eine einzigartige Online-Plattform diese Klischees widerlegt.

Kunst bewegt, hinterfragt und will diskutiert werden – sie verändert die Menschen und manchmal sogar die Welt. Viele private Sammlungen zeitgenössischer Kunst sind zwar öffentlich zugänglich, doch kaum einer weiß von ihnen. 2008 beschlossen wir, das zu ändern. Und veränderten uns dabei auch selbst.

Gemeinsam mit der Hallo Welt Gruppe und Grothe Strategie GmbH gründete Dorten die Online-Plattform Independent Collectors. Ein geschützter, entschlossen nicht kommerzieller Raum, in dem Kunstsammler ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Inzwischen zählt die Community über 5.300 Sammlerinnen und Sammler aus 97 Ländern. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kunstsammlern der Gegenwartskunst – bekannte wie aufstrebende Persönlichkeiten gleichermaßen – publiziert die Plattform täglich Online-Ausstellungen, Portraits und Interviews.

2012 der nächste große Schritt: Gemeinsam mit BMW erweitern wir die Plattform. Mit dem „BMW Art Guide by Independent Collectors“ entsteht der weltweit erste Führer zu allen privaten, doch öffentlich zugänglichen Sammlungen zeitgenössischer Kunst. Das Buch, erschienen im Hatje Cantz Verlag, versammelt 256 Kollektionen aus 43 Ländern in präzisen Kurzporträts und lädt zum Besuch der Sammlungen ein. Inzwischen ist die vierte Auflage im Buchhandel erhältlich. Von der Weltstadt Hongkong bis hin zum schweizerischen Appenzell sind alle Facetten zwischen den pulsierenden Metropolen und den beschaulichen Provinzen vertreten.

Bewegende Bilder

Bewegende Bilder

In unregelmäßigen Abständen konzeptioniert und realisiert Dorten studios unabhängige filmische Formate. Mit experimentellem und intuitivem Zugang verstehen wir sie als filmisches Tagebuch, das unsere Auseinandersetzung mit kreativen Themen, Orten und Räumen auf poetische Weise aufnimmt und frei interpretiert. So fließen alltägliche Erlebnisse, Erfahrungen und Begegnungen inhaltlich wie ästhetisch ein, werden davon inspiriert und vice versa.

Während das erste Filmprojekt ergründet, wie sich Kreativität entwickelt, entfaltet und Schritt für Schritt Gestalt annimmt – und gleichzeitig den Beginn einer Reise ausdrückt – stellt der zweite Film eine Auseinandersetzung mit der Bewegung und dem Unterwegssein dar. Eine Fahrt durch Los Angeles. Und dabei fast eine Liebeserklärung in der zwei Stränge zusammen kommen. Berlin und Los Angeles. To be continued.

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Cedric Bomford

Cedric Bomford2011

Wie sehen Räume aus, deren Gestaltung nicht Ausdruck von Hierarchie ist, sondern von Reflexion, von Austausch und von der Entstehung relevanter Ideen? 2011 baut der Künstler Cedric Bomford unsere Räume aus und um – frei von Vorgaben.

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An der Gestalt eines Büros erkennen wir sofort, mit welcher Art von Unternehmen wir es zu tun haben. Denn architektonisch manifestiert sich darin die jeweilige Vorstellung von Macht, Menschlichkeit, Hierarchie und des zu generierenden Outputs. So ziehen die einen Trennwände hoch, während andere den größten Spielplatz der Welt erschaffen.

Wie aber sehen Freiräume aus, in denen sich Inspirationen entfalten, in denen die Gedanken vieler Einzelner fruchtbar gemacht werden können?

Im Foyer des Berliner Künstlerhauses Bethanien entdecken wir das „Amt“, eine eigenartig liebenswürdige, bizarre Installation. Sie ist Projektion einer anderen Welt. Ein autonomer Raum im Raum. Es sind gesellschaftliche Machtstrukturen, die Cedric Bomford mit seinen Werken hinterfragt, dekonstruiert. Als „Denken durch Bauen“ bezeichnet der Kanadier den Prozess, aus dem seine dreidimensionalen Skizzen erwachsen. Die Materialien: gefunden, von anderen entsorgt. Sie tragen die Geschichte in sich, die er neu erzählt.

Und so treffen wir den Künstler. Laden ihn ein, unser Büro mitzugestalten. Das Ergebnis: Frei interpretierte Räume, die Perspektivwechsel bewirken. Beispiele hierarchiefreier Arbeitskultur, die inspirierend wirkt statt einzuschüchtern oder abzugrenzen. Danke, lieber Cedric!

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To produce premium

To produce premium2014

Ganz offensichtlich entwickeln die nachrückenden Generationen ein völlig anderes Verständnis von Hochklassigkeit, Luxus und Besitz. So definiert sich Status heute mehr denn je über Kennerschaft und Prestige. Und im Gegensatz zu früher viel häufiger über versteckte Codes und kryptische Signale. Das Erfolgsgeheimnis international erfolgreicher junger Marken liegt auch in deren Haltung und Konsequenz. Berlin ist die Heimat vieler solcher Unternehmen. Wir wollten noch tiefer in das Thema einsteigen, Begegnungen stiften, weiter denken. Und starteten die Exkursionsreihe „To Produce Premium“.

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Wir besuchten ein paar der besten – aus den Bereichen Medien, Mode, Handel, Mobilität und Kunst. Um mit deren Machern über die Jas und Neins ihrer persönlichen Markenführung zu sprechen: Aesop, Andreas Murkudis, DriveNow, MYKITA, Slavs and Tatars, Vom Einfachen das Gute und ZEITmagazin.

Mut, Experimentierfreude und Kennerschaft. Haltung, Leidenschaft, Regionalität und Kuration. Begriffe, die sich wie ein roter Faden durch unsere Expedition ziehen und in Summe das Wesen eines neuen Premiumverständnisses konturieren. Haben wir es hier mit einem nachhaltigen Phänomen zu tun, das den Luxusmarkt grundsätzlich verändern wird?

Wir glauben, ja. Denn das, worüber sich die Eliten einstmals differenzierten, ist zur Währung der Masse geworden. Während sich früher lediglich so genannte Neureiche ohne Sinn und Geschmack mit den Labels namhafter Premiummarken schmückten, sind selbst Louis Vuitton-Taschen heute für jeden auf Pump zu haben.

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Zugleich haben die einst oftmals aus Manufakturen entstandenen Premiummarken zum Teil eine Größe erreicht, die ihnen die Fähigkeit entzieht, Einzigartigkeit und Qualität zu produzieren – zumindest in dem Sinne, wie wir dies heute ganzheitlicher verstehen. Denn ein gesteigertes Bewusstsein für internationale Zusammenhänge, Menschenrechte und Umweltschutz verändert unsere Vorstellung von diesen Begriffen. Wen begeistert es denn noch, in jeder Stadt der Welt das Gleiche zu erleben? Und warum den eigenen Wohlstand in Marken investieren, die am selben Fließband und zu denselben Bedingungen wie H&M produzieren?

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Premium hat eine neue Daseinsstufe erreicht, auch weil jene, die es sich leisten können, das leidenschaftslose Spiel der Großen nicht mehr mitspielen wollen. Begehrlicher Luxus zeichnet sich heute durch Authentizität und Transparenz aus. Durch eine substanzielle Haltung und konsequentes Handeln, das vereinbar ist mit den postmaterialistischen Werten der neuen Eliten. Und dies findet sich aktuell vorwiegend im Kleinen und Regionalen. Nicht was drauf-, sondern was dahintersteht, gewinnt an Bedeutung: Produkte mit Geschichten, die das eigene Leben sinnvoll bereichern.

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Dorten conversations

Dorten conversations2016

Gemeinsam mit einem internationalen Netzwerk aus Kunst, Philosophie, Soziologie, Wissenschaft und Wirtschaft initiiert und organisiert Dorten studios in regelmäßigen Abständen Projekte, Events und Workshops. So setzen wir – als Vorausdenker in Zukunftsfragen – neue Impulse und stoßen Diskurse an.

Exemplarisch für diese Art der Auseinandersetzung und Vernetzung ist auch die Veranstaltungsreihe THE DORTEN CONVERSATIONS, die in unserem Berliner Studio stattfindet. In Kooperation mit herausragenden Marken kreieren wir eine offene und lebendige Atmosphäre, die zu einem vertrauensvollen Dialog inspiriert.

Geladen sind ungewöhnliche Persönlichkeiten, die schon heute einen Blick auf die Welt von morgen werfen: Fortschrittliche Denker, Macher und Wegbereiter eines neuen Markenverständnisses. Zwei Sprecher aus ganz unterschiedlichen Disziplinen und Branchen berichten aus ihrer Arbeit und von ihren persönlichen Zukunftsthemen. Wir versprechen besondere Momente, neue Perspektiven und ungeahnte Ideen.

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Wie wird sich das zukünftige Stadtbild und dessen Perzeption wandeln? Welche Architektur verändert den urbanen Raum und wie wird sich die Stadt in Zukunft anhören? Uns beschäftigte an diesem Abend die sinnliche Wahrnehmung städtischer Räume und Szenarien der nahen Zukunft im Kontext technologischer Entwicklungen.

Ludwig Engel, Zukunfts- und Stadtforscher der Universität der Künste Berlin, und Roger Lima, Sounddesigner aus Los Angeles, hatten wir zu diesem Thema als Experten eingeladen. Sie ließen uns die Beziehung von Mensch, Technologie und urbanem Raum erkennen und hinterfragen.

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Wie wird sich die sinnliche Wahrnehmung von Medien zukünftig gestalten? Wie verändert sich die Rezeption der digitalen und analogen Medien? Die Bedürfnisse, die wir im Umgang mit Medien haben, wandeln sich in und mit der Medienlandschaft.

Als Impulsgeberin hatten wir Anja Kirig, Trendforscherin des Zukunftsinstituts, zu uns eingeladen. Sie zeigte uns Slow Media als ein Konzept achtsamen Medienkonsums, das sich koexistent zur Informationsflut der Massenmedien etabliert und eine vielversprechende Alternative darstellt.

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Die Verbindung von Technologie, Verantwortung und Ästhetik in der Modeindustrie gewinnt immer mehr an Bedeutung. In einer interdisziplinären Gesprächsrunde tauschten wir uns zu nachhaltigen und holistischen Konzepten in der Textilbranche aus. Dabei stellten wir uns die Frage nach der Vereinbarkeit von High-Tech-Materialien, Funktionalität und Gestaltung.

Zu Gast hatten wir an diesem Abend Sandra und Anja Umann, die Gründerinnen des Berliner Modelabels Umasan. Sie brachten uns fortschrittliche Ansätze und zukunftsweisende Impulse der Modebranche näher.

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Entscheidungen sind täglich Brot im Beruf. Aber was tun, wenn nicht genügend Informationen vorliegen? Oder wenn nicht ausreichend Zeit ist, alle Informationen zu verarbeiten, bevor wir entscheiden? In der Ära von Big Data, zunehmender Komplexität und Dynamik („Dynaxity“) kommen wir immer häufiger an die Grenzen rationaler Entscheidungen. Wie erkennen wir relevante Daten, wie wissen wir, ob sie vertrauenswürdig sind?

Dr. Andreas Zeuch gab uns einen interaktiven Einblick in die Chancen und Risiken professioneller Intuition. Mit einem neuen Bewusstsein der Perspektiven von Intuition im Kontext organisationaler Entscheidungen werden wir in Zukunft sicher öfter auf unser Bauchgefühl vertrauen.

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – immer mehr beobachten wir den Trend hin zu einer visuellen Gesellschaft. In diesem Zuge beschäftigten wir uns mit der Frage, ob das Bild den Text in der Kommunikation womöglich ablöst. Wir reflektierten diese Entwicklung und erörterten, wie sie Zäsuren, die Arbeit von Bildjournalisten und nachgelagert die zukünftige visuelle Informationsvermittlung tangiert.

Dazu hatten wir Wolfram Kastl, Fotojournalist und Bildredakteur der dpa (Deutsche Presse-Agentur) zu uns eingeladen. Er hat mit uns eine veränderte Medien- und Bildrezeption diskutiert und über zukünftige visuelle Kommunikationskonzepte gesprochen.

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Im Zuge unserer Expedition zur documenta 14 befassten wir uns bei unserer Conversation mit dem Spannungsfeld von „Arts and Politics“. Was ist das Politische an der Kunst? Kann, soll, muss Kunst politisch sein? Oder gerade nicht? Oder ist Kunst womöglich immer schon politisch?

Alexander Koch – Kurator, Autor, Galerist und kulturstrategischer Berater – hat uns das Politische der Kunst aufgezeigt und die strukturellen Perspektiven thematisiert, in denen Kunst als Teil von gesellschaftlicher Praxis eine Politizität entfalten kann, die über einzelne Werke und deren Betrachtung hinausreicht. Am Beispiel der d14 konnten wir eine solche Perspektive einmal (kontrovers) durchspielen.

To produce awareness

To produce awareness2016

Los Angeles. Der Ort für innovative und mutige Impulse für die Kommunikation von Next Premium-Marken. Das neue Konsumverhalten einer jungen, aufgeschlossenen und gut informierten Zielgruppe kann hier beobachtet werden. Ebenso wie der Erfolg von Unternehmen.

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Wie aber sind diese so erfolgreich? Indem es in der Kommunikation nicht mehr um eine klassische Produktkommunikation geht – es sind vielmehr echte, wahrhaftige Markenwerte, die den Konsumenten an das Produkt glauben lassen. Gesunde Ernährung, innere und äußere Schönheit, Wohlbefinden von Geist, Körper und Seele: Dies alles wird von Konsumenten als ein großes Ökosystem gesehen, das gepflegt werden will. Marken haben sich einst anhand der Attraktivität ihrer Produkte profiliert. Inzwischen werden sie aufgrund ihres Wertesystems, der Innovationskraft und der Fähigkeit, die Welt zu verändern, bewertet. Kennerschaft ist ein Geheimnis. Anhand vieler Marken und deren Macher lässt sich in Los Angeles schon heute beobachten, wie die Welt von morgen auf Kommunikation reagieren und Marken konsumieren wird. Wir führen einen spannenden Austausch über die Welt und die Konsumenten von morgen. Beobachten Marken, die sich bereits in diesem Morgen bewegen. Ziehen daraus die Schlüsse zukünftiger, erfolgreicher Markenführung.

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Der Mensch mit seinen Wesenszügen und Eigenschaften, seinen Bedürfnissen und Sehnsüchten steht dabei immer im Vordergrund. Wir untersuchen neue Kommunikationskanäle in Sprache, Bild, Raum, Klang oder Duft und der Ebenen der schöpferischen Tätigkeit in Strategie, Konzeption und Gestaltung. Dem spürten wir in Los Angeles nach. In einer zweitägigen Expedition durch die pulsierende Metropole mit all ihrer Energie. Wir erlebten neue Verkäufer, neue Welten, ein neues Miteinander. Unsere Erkenntnisse haben wir in einem abschließenden Workshop am dritten Tag unserer Expedition zusammengetragen und gemeinsam in eine Methode überführt. Eine Methode erfolgreicher zukünftiger Markenführung.

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Besucht haben wir: Modernica Incorporated, Red Bull, YouTube, Aesop, Villa Aurora

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Wir haben Interesse daran, Menschen kennenzulernen, uns auszutauschen und neue, ungewohnte Projekte miteinander zu realisieren – jederzeit. Unser Team stellen wir mit großer Sorgfalt zusammen. Mit dem Ziel, uns zu ergänzen, uns gegenseitig zu inspirieren und miteinander weiterzuentwickeln. Wir sind Strategen, Konzepter, Filmemacher, Betriebswirte, Architekten, Journalisten, Eventmanager, Texter, Mode-, Grafik-, und Interior-Designer. Für unser Berliner Studio suchen wir: Strategen, Designer und Texter. Wir freuen uns über Bewerbungen: jobs@dorten.com

Angaben gemäß § 5 TMG

Dorten GmbH Zossener Straße 55 10961 Berlin

Vertreten durch Robert Zwettler

Telefon: +49 30 232 55 70-30 Telefax: +49 30 232 55 70-59 E-Mail: info@dorten.com Internetadresse: dorten.com

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